{"id":8,"date":"2023-08-05T22:56:34","date_gmt":"2023-08-05T20:56:34","guid":{"rendered":"https:\/\/purelistening.de\/wpres\/?page_id=8"},"modified":"2023-08-09T23:06:07","modified_gmt":"2023-08-09T21:06:07","slug":"diashows","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/purelistening.de\/wpres\/diashows\/","title":{"rendered":"Diashows"},"content":{"rendered":"\n<p>Hans-Werner Schneider vertonte Anfang der 1990er Jahre die erste von mehreren Diashows mit f\u00fcr die damalige Zeit modernstem computergesteuerten Equipment. Er benutze einen Atari ST Computer und ein Sequencer-Programm namens Cubase und erstellte auf diese Weise komplexe Mehrspur-Arrangements mit einer Dauer von knapp einer Stunde.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Diashows, die auf diese Weise erstellt wurden, waren Auftragsarbeiten f\u00fcr Peter Sutter, ein Fotograf. Dieser f\u00fchrte die Diashows mit mehreren Diaprojektoren in Kinos auf.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\" id=\"Tuerkei\">T\u00fcrkei<\/h2>\n\n\n\n<p>Die erste so erstellte Diashow war &#8222;T\u00fcrkei&#8220;. Leider ist \u00fcber diese Diashow nur relativ wenig bekannt. Es gab sowohl Aufnahmen an Land als auch unter Wasser. Die Diashow bestand aus vier Teilen, f\u00fcr diese sind Sprungmarken im YouTube-Video gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"T\u00fcrkei Diashow 1990 - Cubase 2.0 Atari 1040 ST\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/x_9fjeGyO0w?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-large-font-size\" id=\"Karibik\">Karibik<\/h2>\n\n\n\n<p>Die zweite Diashow wurde im darauffolgenden Jahr erstellt. Anhand der Projektdateien und der Benennung einiger Spuren, konnten mehr Details der Diashow rekonstruiert werden. Die entsprechenden Sprungmarken sind im YouTube-Video markiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Er hat immer gesagt, dass die T\u00fcrkei eigentlich die &#8222;bessere&#8220; Diashow sei, da er bei der Karibik viel Zeitdruck hatte und sich vor allem im zweiten Teil der Karibik &#8222;viel wiederhole&#8220;. Da ich bei der Karibik als kleiner Junge aber teilweise sogar dabei war, mag ich beide Diashows gleicherma\u00dfen. Ich erinnere mich noch sehr genau, wie er gerade am \u00dcbergang zum ersten Unterwasser-Part feilte und ich ihm dabei mit Begeisterung zusehen durfte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Karibik Diashow 1991 - Cubase 2.0 Atari 1040 ST\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/wnZ8BedPrtA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anekdoten<\/h4>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Hans-Werner f\u00fcr die T\u00fcrkei-Diashow noch auf einem Atari 1040 ST mit 1MB Arbeitsspeicher arbeitete, hatte er f\u00fcr die Karibik-Diashow seinen Atari bereits auf 4MB aufger\u00fcstet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die T\u00fcrkei ist in vier Abschnitte aufgeteilt, da 1MB Arbeitsspeicher zu wenig waren, um alle Teile gleichzeitig im Speicher zu halten. Bei der Karibik hatte er zwar mehr Speicher, jedoch wurde auch die Karibik in zwei Teile zerlegt, aber aus einem anderen Grund: Das Cubase-Projekt h\u00e4tte sonst nicht mehr auf eine Diskette gepasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Er hatte zwar eine Festplatte und arbeitete auch mit dieser, jedoch nutzte er Disketten f\u00fcr Sicherungskopien. Bei Auftr\u00e4gen dieser Gr\u00f6\u00dfe w\u00e4re eine Verlust der Projektdateien fatal gewesen, daher speicherte er die Projekte jeweils mehrfach ab, und eben auch auf Disketten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arpeggios der Marimba\/Steel Drums usw. in der Karibik sind alle &#8222;von Hand&#8220; gespielt, die Ger\u00e4te verf\u00fcgten nicht \u00fcber eingebaute Arpeggiatoren, daher mussten s\u00e4mtliche &#8222;Triller&#8220; und sonstige Arpeggios als Noten einzeln gespielt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/purelistening.de\/wpres\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-6-1024x512.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-183\" srcset=\"https:\/\/purelistening.de\/wpres\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-6-1024x512.png 1024w, https:\/\/purelistening.de\/wpres\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-6-300x150.png 300w, https:\/\/purelistening.de\/wpres\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-6-768x384.png 768w, https:\/\/purelistening.de\/wpres\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-6.png 1375w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Er hatte aufgrund dieser gro\u00dfen Datenmenge aber gro\u00dfe Probleme mit dem Timing. S\u00e4mtliche Ger\u00e4te wurden nur \u00fcber eine einzige MIDI-Leitung angesteuert und er musste h\u00e4ufig einige Noten leicht nach vorne oder hinten verschieben um Cubase zu veranlassen, bestimmte Noten, die eigentlich gleichzeitig erklingen sollten, zuerst oder zuletzt zu schicken, damit die Noten zeitgleich zu h\u00f6ren waren. Beispielsweise mussten langsame Streicher ihre Noten eher bekommen als schnelle Gitarren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Pl\u00e4ne zur Neuerstellung ab 2006<\/h4>\n\n\n\n<p>Von den beiden Diashows existierten sehr lange Zeit nur noch Aufnahmen auf MC-Kassette. Die Qualit\u00e4t war durch allgemeine Alterung und Abnutzung mehr als schlecht, die Tonqualit\u00e4t war miserabel. Wer technisch interessiert ist, kann sich die Details der Neuentstehung der Diashows auf einer separaten Seite durchlesen:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/purelistening.de\/wpres\/diashows\/neuerstellung-der-diashows-ab-2006\/\" data-type=\"page\" data-id=\"135\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Neuerstellung der Diashows ab 2006<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans-Werner Schneider vertonte Anfang der 1990er Jahre die erste von mehreren Diashows mit f\u00fcr die damalige Zeit modernstem computergesteuerten Equipment. Er benutze einen Atari ST Computer und ein Sequencer-Programm namens Cubase und erstellte auf diese Weise komplexe Mehrspur-Arrangements mit einer Dauer von knapp einer Stunde. 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